Teil eines Werkes 
3. Bd. (1856)
Entstehung
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hält, ſo bleibe ich: ich werde Dir als Wetterableiter dienen.

Nein, mein wahrer Wetterableiter, lieber Freund, iſt die volle Zuneigung, die mein Oheim für mich hegt. Meine Furcht iſt albern und meine Ahnungen ſind ſinnlos.

Uebrigens heute Abend oder ſpäteſtens morgen, ſagte Ludovic.

Und ich wahrſcheinlich früher, ich werde Dir das Reſultat meiner Vorleſung mittheilen.

Die jungen Leute nahmen Abſchied von Petrus, und als ſie vor die Thüre kamen, ſtieg Jean Robert in ſein Tilbury und erbot ſich, Ludovic abzuſetzen, wo er wünſchte, doch der junge Doctor ſchlug es aus, unter dem Vorwande, er müſſe nothwendig zu Fuße gehen.

Und, in der That, während Jean Robert über die Place de[Obſervatoire fuhr, folgte Ludovic den Boulevards bis zur Barrière dEnfer, und ging träumend in die Wälder von Vernière, wo wir ihn allein laſſen werden, da er in dieſem Augenblicke ganz beſonders die Einſamkeit aufzuſuchen ſchien, und überdies Petrus und ſein Oheim uns erwarten.

Der General Herbel kam ziemlich ſelten zu ſeinem Neffen; doch er kam nie zu ihm, man muß ihm dieſe Gerechtigkeit widerfahren laſſen, ohne unter der einen oder der andern Form, meiſtens unter der Form des Spottes, eine kleine Predigt in der Falte ſeines Mantels zu bringen.

Er war nicht gekommen ſeit vier bis fünf Mona⸗ ten, das heißt ungefähr ſeit der Zeit, wo eine große Veränderung in der Eriſtenz von Petrus ſich zuge⸗