Teil eines Werkes 
3. Bd. (1856)
Entstehung
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Schlafen Sie auf beiden Ohren, Herr Gérard, da Sie ſchlafen können.

Nachdem er dieſe Worte mit einem Ausdrucke, der den ehrlichen Gérard ſchaudern machte, geſprochen hatte, ſtieg Herr Jackal wieder in ſeinen Wagen und murmelte beiſeit:

Bei meiner Treue, man muß zugeſtehen, dieſer Menſch iſt ein höchſt Elender, und hätte ich je Ver⸗ trauen zu menſchlicher Gerechtigkeit gehabt, ſo würde ich zu dieſer Stunde teufelmäßig zurückweichen!

Und mit einem Seufzer fügte er bei:

Armer Teufel von einem Abbé! er iſt wahrhaft zu beklagen. Was den Vater betrifft, das iſt ein alter Mormone; er intereſſirt mich ganz und gar nicht, und es mag aus ihm werden, was da will.

Wohin fährt der Herr! fragte der Lackai, nach⸗ dem er den Schlag wieder geſchloſſen hatte.

Nach dem Hotel.

Zieht der Herr dieſe oder jene Barriére vor, und wünſcht er nicht eher durch eine Straße, als durch die andere zu fahren?

Doch! Sie werden durch die Barrière Vau⸗ gieres zurückkehren und durch die Rue aur Fers fahren. Die Sonne ſcheint herrlich; ich muß mich verſichern, ob der Lazzarone Salvator bei ſeinen Haken iſt. Ich weiß nicht, warum ich mir vorſtelle, dieſer Burſche werde uns in der Affaire Sarranti viel zu ſchaffen machen... Vorwärts!

Und der Wagen ging in dreifachem Galopp ab.

Dumas, Salvator 1lI. 9