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„Um auf den Abbé Dominique zurück zu kom⸗ nen „Auf den Abbé Dominique? Nun, er wird in vierzehn Tagen, in drei Wochen ſpäteſtens hier ſein... Gut! was haben Sie denn!“
Herr Jackal war genöthigt, Herrn Gérard zu unterſtützen, der einer Ohnmacht nahe.
„Ich habe,“ ſtammelte Herr Gérard,„ich habe, daß, wenn er zurückkommt..
„Wenn ich Ihnen ſage, daß ihm der Payſt nicht erlauben wird, Ihr Geheimniß zu enthüllen!“
„Wenn er es aber ohne Erlaubniß enthüllt, mein Herr?“ entgegnete Herr Gérard, die Hände faltend.
Der Polizeimann ſchaute Herrn Gérard mit tie⸗ fer Verachtung an.
„Mein Herr,“ ſprach er zu ihm,„haben Sie mir nicht geſagt, der Abbé Dominique habe einen Eid geſchworen?“.
„Allerdings!“
„Welchen?“
„Er hat geſchworen, von dem Papiere, das er beſitzt, vor meinem Tode keinen Gebrauch zu machen.“
„Nun wohl, Herr Gérard,“ ſagte der Polizei⸗ chef,„hat der Abbé Dominique dieſen Eid geſchwo⸗ ren, ſo wird er ihn als ein wahrhaft redlicher Mann auch halten; nun...“
„Nun, was?.
„Nun laſſen Sie ſich nicht ſterben; denn ſind Sie todt, ſo ſtehe ich, da der Abbé ſeines Verſprechens entbunden iſt, für nichts.“
„Und bis dahin?“
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