Teil eines Werkes 
3. Bd. (1856)
Entstehung
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leichenblaß wurde,was Sie mir anbieten, mein Herr, iſt ganz einfach, Ihr Spion zu ſein?

Da ſie das Wort ausgeſprochen haben, mein Herr, ſo werde ich Ihnen nicht widerſprechen.

Spion wiederholte Herr Gérard.

Was des Teufels finden Sie denn Verletzendes

in dieſem Handwerke? Bin ich, der ich mit Ihnen

ſpreche, nicht einer der erſten Spione Seiner Ma⸗ jeſtät?

Sie? murmelte Herr Gérard.

Nun wohl, ja ich! Glauben Sie, ich halte mich nicht für einen eben ſo redlichen Mann, als zum Beiſpiel einen Menſchen ich mache keine ver⸗ letzende Anſpielung auf irgend Jemand als einen Menſchen, der, ich nehme an, ſeine Neffen ermordet

hätte, um ſich ihr Vermögen anzueignen, und der,

nachdem er ſie ermordet, einem Unſchuldigen würde

den Kopf abſchlagen laſſen, um den ſeinigen zu

retten?

ſolchen Ausdrucke von Spott geſprochen, daß Herr Gérard das Haupt neigte und ſo leiſe murmelte, daß man, um ihn zu hören, die ganze Feinheit des Ohres brauchte, mit dem Herr Jackal begabt war: Ich werde Alles thun, was Sie wollen! Dann geht Alles gut, ſagte Herr Jackal. ünd er nahm ſeinen Hut, den er neben ſich auf den Boden geſetzt hatte, ſtand auf und fuhr fort: Ah!. es verſteht ſich von ſelbſt, eben ſo ſehr um Ihretwillen als um meinetwillen, lieber Herr Gérard, bleibt das Geheimniß Ihrer Ergebenheit unter uns. Darum biete ich Ihnen an, Sie mögen

Dieſe Worte wurden von Herrn Jackal mit einem