Teil eines Werkes 
3. Bd. (1856)
Entstehung
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ſtehe, daß ich die Aufgabe, deren Vollbringung Sie

mir vorſchlagen, durchaus nicht begreife.

Das iſt jedoch ganz einfach, wie Sie ſehen werden.

Laſſen Sie hören! ſagte Herr Gérard, bei dem ſich Aufmerkſamkeit und Bangigkeit verdoppelten.

Sie gehen, zum Beiſpiel, fuhr Herr Jackal fort,im Palais Royal oder in den Tuilerien ſpa⸗ zieren; unter den Kaſtanienbäumen, iſt es in den Tuilerien, unter den Linden, iſt es im Palais Royal. Zwei Herren gehen vorüber, plaudern von Roſſini oder von Mozart: da Sie dieſe Converſation nicht intereſſirt, ſo laſſen Sie dieſelben vorübergehen; zwei Andere kommen hinter dieſen, ſprechen von Pferden, Maolerei oder Tanz: da die Pferde, die Malerei, der Tanz nicht das iſt, was Sie lieben, ſo laſſen Sie dieſe Herren gehen; zwei Andere folgen, ſie ſprechen vom Chriſtenthum, vom Mohamedanismus, von Bud⸗ dhaismus oder Pantheismus; da die philoſophiſchen Discuſſionen nur von den Einen der Leichtgläubig⸗ keit der Anderen geſtellte Fallen ſind, ſo laſſen Sie die Perſonen philoſophiren, und Sie ſind von den Dreien der wahre Philoſoph. Doch ich nehme an, es kommen auch zwei Perſonen vorüber, welche von Republik, Orleanismus oder Napoleonismus reden; ich nehme ferner an, daß ſie dem Königthum ein Ziel bezeichnen; oh! dann, lieber Herr Gérard, da das Königthum nach Ihrem Geſchmacke iſt, da Sie die Republik, das Kaiſerreich, die jüngere Linie haſſen; da Sie ſich vor Allem für die Erhaltung der Regierung und den Ruhm Seiner Mojeſtät inter⸗ eſſiren, ſo horchen Sie aufmerkſam, religiös, ſo daß