Teil eines Werkes 
3. Bd. (1856)
Entstehung
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Ja, ja, in Ihrem Garten, in den Wäldern von Sovres, von Bellevue, von Ville d'Avray... un⸗ nütze Promenaden, Herr Gérard, da ſie weder zum Wohle von Ihres Gleichen, noch zum Vortheile der Regierung beitragen.

Wahrhaftig! antwortete Herr Gérard, um irgend etwas zu antworten.

Sie müſſen Ihre Zeit nicht ſo verlieren, lieber Herr Gérard; ich werde Ihnen das Ziel Ihrer Spaziergänge bezeichnen.

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Ja, und dabei bemüht ſein, ſo viel als möglich Abwechslung in dieſelbe zu bringen.

Wozu ſollen aber dieſe Promenaden nützen? Wozu? ei! vor Allem zu Ihrer Geſundheit; der Spaziergang iſt eine heilſame Leibesübung.

Kann ich dieſe Uebung nicht um mein Haus her vornehmen?

Um Ihr Haus?... Ei! Sie müſſen dieſe Um⸗ gebung kennen, um derſelben müde zu ſein. Seit ſechs oder ſieben Jahren haben Sie alle Wege und Stege dieſer Landſchaft hundert und aber hundert⸗ mal durchwandelt; Sie müſſen gegen Vanvers und ſeine Gegenden abgeſtumpft ſein; Sie müſſen durch⸗ aus, verſtehen Sie? mit der Monotonie dieſer Spa⸗ ziergänge in den Feldern brechen; es ſind die Straßen von Paris, die ich Sie beſuchen zu ſehen wünſche.

Wahrhaftig, ſagte Herr Görard,ich ſchwöre Ihnen, daß ich nicht begreife.

Nun wohl, ich will mich ſo deutlich als möglich erklären.

Ich höre, mein Herr.

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