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Das iſt meine Idee. Was Teufels! lieber Herr Geérard, ich thue genug für Sie: thun Sie Ihrer⸗ ſeits auch etwas für mich.“
„Ich werde erſcheinen,“ antwortete den Kopf ſenkend der ehrliche Philantrop.
„Wir haben nur noch über die Tage und die Stunden übereinzukommen.“
„Ja,“ erwiederte Herr Gérard maſchinenmäßig, „wir müſſen über die Tage übereinkommen.“
„Was die Tage betrifft, was würden Sie zum Beiſpiel zum Mittwoch, Tag des Merkurs, und zum Freitag, Tag der Venus*) ſagen? Wären dieſe zwei Tage nach Ihrem Geſchmacke?“
Herr Gérard nickte bejahend mit dem Kopfe.
„Nun die Stunden... Was würden Sie zu ſieben Uhr Morgens ſagen?“
„Sieben Uhr Morgens... mir ſcheint, das iſt ſeht ſüh
„Gut! lieber Herr Görard, haben Sie nicht ein ſehr beliebtes Drama geſehen, das vortrefflich von Frédérick geſpielt wird; betitelt: Auberge des Adrets; man ſingt darin eine Romanze, die mit dem Refrain endigt:
Quand on fut toujours vertueux, Un aime à voir lever l'aurore.. ²)
„Wir treten aber in den Sommer ein, die Mor⸗
*) Man muß ſich die franzöſiſche Benennung Mercredi
und Vendredi denken. **) Wenn mau immer tugendhaft war, ſieht man geru die Sonne aufgehen.


