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Kammerherr, ſondern Herr Jackal, Chef der geheimen Polizei bin!— Und nun, lieber Herr Gérard, laſſen Sie uns als zwei gute Freunde mit einander plau⸗ dern, und hören Sie mich mit der größten Aufmerk⸗ ſamkeit, denn ich habe Ihnen eine Menge der wich⸗ tigſten Dinge zu ſagen!“
Wo Herr Gérard ſich beruhigt.
Herr Gérard ſtieß einen Schreckensſchrei aus. Von gelb und ſchlaff, wie ſie waren, wurden ſeine
Backen grün und hängend. Er ließ ſeinen Kopf auf ſeine Bruſt fallen, und that ganz leiſe den Wunſch, hundert Fuß unter der Erde zu ſein.
„Wir ſagen alſo,“ fuhr Herr Jackal fort,„Herr Sarranti ſei unſchulbig, und Sie ſeien der einzige Strafbare.“
„Erbarmen! Herr Jackal!“ rief an allen Gliedern zitternd Herr Gérard, indem er dem Polizeimanne zu Füßen fiel.
Herr Jackal ſchaute ihn einen Augenblick mit dem erhabenen Ekel an, den die Polizeileute, die Gendar⸗ men und die Nachrichter in der Regel gegen die Feigen haben.
Alsdann, ohne ihm die Hand zu reichen,— denn man hätte glauben ſollen, dieſen Menſchen be⸗ rührend, befürchte Herr Jackal, ſich zu beflecken, ſagte er:


