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„Der König erweist mir tauſend und tauſendmal zu viel Ehre!“ rief Herr Gérard.„Doch wie kommt es, daß der König...“
Und er ſchaute den Commandeur Triptolème von Melun mit einem Phyſiognomie-Ausdrucke an, in welchem man ſich unmöglich täuſchen konnte.
„Der König iſt der Vater aller ſeiner Untertha⸗ nen,“ antwortete der Commandeur.„Er intereſſirt ſich für Alles, was leidet, und bekannt mit den zahl⸗ loſen Schmerzen, von denen Ihr Herz ſeit dem Ver⸗ luſte Ihrer beiden Neffen ergriffen war, richtet Seine Majeſtät durch meine Stimme ihre Glückwünſche und ihre Beileidsbezeugungen an Sie. Ich halte es für überflüſſig, zu bemerken, mein Herr, daß ich den Ge⸗ fühlen Seiner Majeſtät meine eigenen beifüge.“
„Das iſt zu viel Güte, Herr Commandeur!“ er⸗ wiederte beſcheiden Herr Gerard,„und ich weiß nicht, ob ich ganz würdig bin.
„Ob Sie würdig ſind, Herr Gérard!“ rief der Gouverneur.„Sie haben die Demuth, zu fragen, ob Sie würdig ſind? Wahrhaftig, Sie erfüllen mich mit Erſtaunen! Wie, ein Mann, der ſo viel gelitten hat, wie Sie, gearbeitet wie Sie, die Wohlthätigkeit geübt, wie Sie, ein Mann deſſen Name mit tauſend Buchſtaben an den Brunnen, an das Waſchhaus, an die Kirche, auf jeden Pflaſterſtein dieſes Dorfes geſchrieben iſt; ein Mann, deſſen allgemeiner Ruf, Liebe zum Guten, Liebe und Wohlthätigkeit gegen ſeines Gleichen, Größe und Uneigennützigkeit gegen die ganze Welt bezeichnet, dieſer Mann frägt, ob er die Huld des Königs verdiene? Ich wiederhole Ihnen, mein Herr, ich bin erſtaunt über ſo viel


