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wegungen,— ſogar in der Art, wie er, um Herrn Gérard beſſer zu ſehen, ſeine goldene Brilleuf ſeine Stirne emporſchob,— jene erhabene Impertinenz und jene hoffärtige Miene, die das Privilegium der Edelleute von vornehmem Hauſe ſind.
Während dieſer Zeit wartete Herr Gérard, ge⸗ krümmt wie ein Fragezeichen, daß es dem Unbekann⸗ ten gefiele, ihm die Urſache ſeines Beſuches zu er⸗ klären.
Der Commandeur ließ ſich herab, Herrn Gérard durch einen Wink zu bedeuten, er möge den Kopf wieder aufrichten; wonach der ehrliche Philanthrop nach einem Fauteuil ſtürzte, das er bis hinter den Beſuch zog; dieſer brauchte ſich alſo nur zu ſetzen, was er that, indem er Herrn Gérard einlud, ſeinem Beiſpiele zu folgen.
Als die zwei Perſonen einander gegenüber ſaßen, zog der Commandeur, ohne ein Wort zu ſagen, ſeine Tabaksdoſe aus ſeiner Taſche, ſchöpfte, vergeſſend, Herrn Gérard zu fragen, ob er ſchnupfe, eine Priſe daraus und ſchlürfte ſie wollüſtig.
Alsdann ſenkte er ſeine Brille wieder auf ſeine Naſe, ſchaute Herrn Gérard an und ſagte:
„Mein Herr, ich komme im Auftrage Seiner Majeſtät.“
Herr Gérard verbeugte ſich ſo, daß ſein Kopf zwiſchen ſeinen Knieen verſchwand.
„Seiner Majeſtät?“ ſtammelte er.
Da ſagte der Commandeur mit hartem, hoffärti⸗ gem Tone:
„Der König ſchickt mich, um Ihnen zum Ausgange Ihres Proceſſes Glück zu wünſchen.“


