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große Männer, meine Lehrer, die Jeſuiten! ſo groß, daß ich geſtehe, ich konnte ihnen nicht immer auf die Terrains folgen, auf die ſie mich ziehen wollten. Indeſſen, obgleich zuweilen in Deſſidenz mit ihnen über gewiſſe Erziehungspunkte, glaube ich doch viel von ihrer Schule profitirt zu haben, und werde ich je Miniſter des öffentlichen Unterrichts, ſo wird mein erſter Act eine vollſtändige, radicale, abſolute Reform unſeres ganzen, in tauſend und einer Beziehung mangelhaften, Erziehungsſyſtems ſein.“
„Ohne ganz Ihre Anſichten hierüber zu theilen,“ erwiederte Herr Jackal,„glaube ich, daß es viel bei dieſer ernſten Frage zu thun gibt. Doch erlauben Sie mir, Ihnen zu ſagen, es iſt nicht ſo ſehr die Erziehung der Kinder, was mich in dieſem Augen⸗ blicke in Anſpruch nimmt, als die Art, wie Sie ver⸗ fahren mußten, um Ihre Hündin Caramelle zu er⸗ ziehen.“
„Ah! ganz einfach, Erxcellenz.“
„Nun?“
„Mit wenig Sanftmuth und viel Schlagen. 6 „Seit wann haben Sie ſie, Gibaſſier?“
„Seit dem Tode der Marquiſe.“
„Was nennen Sie die Marquiſe?“
„Eine Geliebte von mir, Excellenz, welche zu⸗ gleich die Geliebte von Caramelle war.“
Jackal hob ſeine Brille auf und ſchaute Gibaſ⸗ ſier an.
„Sie liebten eine Marquiſe?“ fragte er. „Wenigſtens wurde ich von ihr geliebt, Excellenz,“ erwiederte Gibaſſier mit beſcheidener Miene.
„Eine ächte Marquiſe?“


