Teil eines Werkes 
3. Bd. (1856)
Entstehung
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Kommen Sie, mein lieber Gibaſſier, wir haben nichts mehr hier zu thun.“

„Es iſt wahr,“ antwortete Gibaſſier, deſſen Worte ſeine Augen Lügen ſtraften,„wir haben nichts mehr hier zu thun.“

Doch der große Gemäldeliebhaber hatte auf der andern Seite des Zimmers ein Bild ungefähr von demſelben Umfange wie das, welches er ſchon beſaß, bemerkt, ein Bild, das ihm ein Fauſt mit Mephi⸗ ſtopheles reitend zu ſein dünkte, und während er dieſe Worte ſprach, fühlte er ſich unwiderſtehlich zu Fauſt gerufen, wie er ſich zu den Hexen hingezogen ge⸗ fühlt hatte.

BGibaſſier beſaß eine große Selbſtbeherrſchung, und dieſe Selbſtbeherrſchung verdankte er der Stärke

ſeines Raiſonnements. Er blieb alſo ſtehen und mur⸗

melte beiſeit:

„Im Ganzen, was hindert mich, dieſer Tage wiederzukommen? Es wäre zu albern, nicht das Seitenſtück zu erlangen, wenn es ſo wohlfeil iſt! Ich werde mich morgen oder übermorgen wieder ein⸗ finden.“

Und nachdem er ſich ſelbſt dieſe Verſicherung einer baldigen Rückkehr gegeben, folgte Gibaſſier Herrn Jackal, der ſchon die Hausthüre geöffnet hatte, und, da er die Tritte ſeines Untergebenen nicht hinter ſich hörte, ſich umwandte, um ihn nach der Urſache ſei⸗ nes Verzugs zu fragen.

Gibaſſier begriff vollkommen die Beſorgniß von Herrn Jackal. 5

„Hier bin ich,“ ſagte er. Herr Jackal machte ſeinem Manne ein Zeichen

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