Teil eines Werkes 
3. Bd. (1856)
Entstehung
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künſtler, die Zauberlaternen zeigen, Zigeuner und Kartenſchläger zu meiner Gerichtsbarkeit gehören.

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Nun, da die Brocante, mit ihren Hunden und mit ihrer Krähe ausziehend, vergeſſen hatte, mir das neue Quartier mitzutheilen, wo es ihr ein Domicil zu wählen gefallen, ſo mußte ich ſie durch meine Leute aufſpüren laſſen. Sie entdeckten, daß ſie in der Rue dUlm wohnte, und machten mir ihre Mel⸗ dung. Da ich weiß, daß ſie zu den Freundinnen von Herrn Salvator gehört, den ich von Herzen liebe, ſo begab ich mich alsdann zu ihr, ſtatt ſie zu verhaften und nach der Salle Saint⸗Martin bringen zu laſſen, wie es mein Recht und meine Pflicht war; doch wie es ſcheint, war ſie ſeit einem Augenblick durch das Fenſter weggegangen, gefolgt von ihren Hunden und ihrer Krähe, ſo daß ich das Haus leet und die Thüre offen fand. Ich forſchte nach, erblicke eine Treppe, ſtieg dieſe Treppe hinauf und klopfte an eine Thüre; wie ich Ihnen ſo eben ſagte, ſagte man mir:Herein! wie Sie thaten, habe ich gethan; nur, ſtatt die kleine Roſe⸗de⸗Noel ohnmächtig zu finden, fand ich ſie an dieſen Tiſche Bilder colo rirend. In Abweſenheit ihrer Mutter, und um nicht einen unnöthigen Gang gemacht zu haben, befragte ich ſie; doch während ſie mit mir von ihrer Kindheit, von ihren Eltern, von einer gewiſſen Madame Gé⸗ rard, welche ihr, ich weiß nicht was, war, ſprach, fiel ſie in Ohnmacht... Ich nahm ſie in meine Arme, trug ſie auf ihr Bett, und leßte ſie eben ſehr zart darauf nieder, wie Sie ſehen, mein lieber Herr Ludovic, als das Glück Sie herbeiführte.