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„Wer Ihr auch ſein möget, tretet ein, Sacredi!“ rief der Herr.
Die Thüre öffnete ſich in der That ziemlich heftig, und Ludovic erſchien.
„Ah! bravo!“ rief der Herr von Montrouge; „Sie kommen teufelmäßig gelegen, mein junger Aes⸗ culap, und hat je ein Arzt auf den Ruf geantwortet ſo können Sie ſich rühmen, daß Sie es ſind.“
„Herr Jackal!“ ſagte Ludovie erſtaunt.
„Ihnen zu dienen, lieber Herr Ludovic,“ erwie⸗ derte der Polizeimann, indem er dem jungen Doctor eine Priſe aus ſeiner Tabaksdoſe bot.
Ludovic ſchob aber die Hand von Herrn Jackal zurück, trat ans Bett und ſagte, als hätte er das Recht, zu fragen:
„Mein Herr, was haben Sie dieſem Kinde ge⸗ than?“
„Ich, mein Herr?“ antwortete Herr Jackal ſanft⸗ müthig;„durchaus nichts! Doch es ſcheint, ſie iſt Krämpfen unterworfen.“
„Allerdings, mein Herr, aber nicht ohne Urſache,“ entgegnete Ludovic.
Und er tauchte ſein Sacktuch in einen Topf voll Waſſer und drückte es an die Stirne und an die Schläfe des Mädchens.
„Was haben Sie ihr denn geſagt? was haben Sie ihr denn gethan?“
„Gethan? nichts... Geſagt? wenig...“ ant⸗ wortete laconiſch Herr Jackal.
„Aber
„Mein Gott! mein lieber Herr Ludovic, Sie wiſſen, daß die Bettler, die Zauberer, die Schwarz⸗


