Teil eines Werkes 
3. Bd. (1856)
Entstehung
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Sodann das Fenſter öffnend: Und dieſes Fenſter? Er neigte ſich hinaus. 6

Kaum zwölf Fuß! Dann ging er zur Eingangsthüre, nahm mit

einer Hand den Schlüſſel aus dem Schloſſe, während er mit der andern ein Stück Wachs aus der Taſche zog, näherte ſeine beiden Hände einander und machte mit dem Wachſe einen Abdruck vom Schlüſſel.

Bei meiner Treue, ſagte er,es iſt noch ein Glück, daß die Kleine ohnmächtig geworden: wir wären genöthigt geweſen, durch Schätzung zu Werke zu gehen, und das iſt immer weniger ſicher, während un

Er ſchaute den Abdruck an und verglich ihn mit dem Schlüſſel.

Während wir nun mit Sicherheit verfahren wer⸗ den, ſagte er.

Und er ſteckte das Stück Wachs in ſeine Taſche,

den Schlüſſel ins Schloß, ſchloß die Thüre wieder

und ſprach:

Ah! man muß immer auf den guten Voltaire zurückkommen:Alles ſteht aufs Beſte in dieſer beſtmöglichen Welt! Und dennoch.

Der Unbekannte kratzte ſich am Ohr, wie ein Menſch, der zwiſchen einem guten und einem ſchlech⸗ ten Gefühle ſchwankt; das gute gewann ſeltſam! die Oberhand.

Und dennoch kann ich dieſes Kind nicht in ſeinem Zuſtande verlaſſen! ſagte er.

In dieſem Augenblicke klopfte man an die Thüre.

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