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ſeine Naſe ſetzte,„man könnte vermuthen, dieſe klein⸗ Zigeunerin habe Nerven wie eine Prinzeſſin!“
Und er verſuchte es, ſie wieder auf den Stuhl zu ſetzen; doch das Kind krümmte ſich, als wäre es vom Starrkrampfe befallen.
„Hm!“ murmelte der Herr umherſchauend,„das wird peinlich!“
Er erblickte das Bett von Roſe⸗de⸗Noöl, nahm das Kind in ſeine Arme und trug es auf dieſes Bett.
„Kleine Schelmin!“ ſagte er immer mehr ver⸗ legen;„hat man je dergleichen geſehen? gerade beim intereſſanteſten Orte anhalten!“
Er zog einen Flacon aus ſeiner Taſche und ließ ſie davon einathmen; doch bald, als ob ein neuer Gedanke ſich in ſeinem Geiſte klar machte, entfernte er von der Naſe des Kindes den Flacon, den er ſchon daran gehalten hatte.
„Ah! ah!“ ſagte er,„mir ſcheint, die Sache be⸗ ruhigt ſich.“
Die Bewegungen des Körpers von Roſe⸗de⸗Noöl wurden in der That minder heftig, und die Convul⸗ ſionen wandten ſich einer einfachen Ohnmacht zu.
Der Unbekannte wartete, bis der letzte Schauer erloſchen war, und Roſe⸗de⸗Noel auf ihrem Bette ſo unbeweglich, als wäre ſie todt, ausgeſtreckt lag.
„Gut!“ murmelte er,„benützen wir dieſen Um⸗ ſtand.“
Und er ließ Roſe⸗de⸗Noel bewegungslos auf dem Bette ausgeſtreckt, ging auf eine Thüre zu und öff⸗ nete ſie.
„Ein Cabinet ohne Ausgang,“ ſagte er.


