Teil eines Werkes 
3. Bd. (1856)
Entstehung
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Ein wenig meines Vaters; meiner Mutter gar 5

Und Ihres Oheims? Roſe⸗de⸗Noel erbleichte merkbar.

Welches Oheims? fragte ſie.

Ihres Oheims Gérard. Meines Oheims Gérard? Ja; würden Sie ihn wiederét ihn ſähen?

Ein leichtes Zittern fing an, die Roſe⸗de⸗Noél zu bewegen.

Ah! ſagte ſie, gewiß. Haben von ihm?

Ich habe welche! antwortete der Herr.

Er lebt alſo noch?

Er lebt noch!

Und 3 2

Das Mädchen zögerte; man ſah, daß ſie ſich ge⸗ waltig anſtrengte, um einen unüberwindlichen Wider⸗ willen zu bekämpfen.

Und Madame Göérard? ſagte der Herr von Montrouge, indem er ſeine Brille emporhob und auf ſie kleine durchdringende Augen heftete, welche die Zaubermacht des Baſilisks zu haben ſchienen.

Als aber Roſe⸗de⸗Noöl den Namen von Madame Görard ausſprechen hörte, warf ſie ſich, einen Schrei ausſtoßend, zurück, glitt von ihrem Stuhle herab und wurde von einem erſchrecklichen Nervenanfalle er⸗ griffen.

Teufel! Teufel! Teufel! ſagte der Herr von Montrouge, während er ſeine Brille wieder auf