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betungswürdige Hündin... Ich kann nicht wider⸗ ſtehen, Caramella, oder den Tod!“
Und raſch aus dem Fenſter ſpringend, verfolgte Babylas ſein Ideal, das ihn fortwährend mit dem Blicke rief, indeß es im Trabe ging, um ſo ſchnell als möglich in der benachbarten Straße zu verſchwin⸗ den, und zwar, während der Herr geduldig ſeine Antwort erwartete.
Die Brocante kehrte der Straße den Rücken zu; bei dem Lärmen aber, den Babylas, aus dem Fenſter ſpringend, machte, wandte ſie ſich um.
Dieſe Bewegung, obſchon ſie die ganze Schnellig⸗ keit der mütterlichen Sorgfalt hatte, war noch zu langſam, im Vergleiche mit dem Liebesbeginn der von Babylas, denn ſich umwendend, erblickte die Bro⸗ cante nur noch das Hintertheil ihres Hundes, welcher eben verſchwand.
Bei dieſem Anblicke vergaß die Broeante Alles: ſowohl den Mann von Montrouge, der zu wiſſen wünſchte, ob er ins Paradies käme, als die ange⸗ fangene Conſultation und das Dreißig⸗Sous⸗Stück, das ſie bezahlen ſollte, um ſich nur noch ihres theuren Babylas zu erinnern.
Sie ſtieß einen Schrei aus, warf fern von ſich das Brett und die Karten, ſtieg mit der erhobenen Schamloſigkeit großer Leidenſchaften über die Bruſt⸗ lehne des Fenſters, ließ ſich auf die Straße hinab⸗ gleiten und fing an Babylas zu verfolgen.
Phares, als er ſeine Gebieterin durch das Fenſter, ſtatt durch die Thüre, wie es ihre Gewohnheit war, weggehen ſah, glaubte ohne Zweifel, es brenne im


