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mein Alter, und dennoch bin ich keineswegs begierig, zu erfahren, wann ich ſterben werde.“
„Ah! ich verſtehe: dann wünſcht der Herr ſeine Heimath wiederzuſehen?“
„Ich bin von Montrouge, und wer Montrouge einmal geſehen hat, wünſcht es nie wieder zu ſehen.“
„Nun denn,“ ſagte die Brocante, befürchtend ein längeres Verhör, das ſo neben die Wünſche des Be⸗ ſuches griff, könnte ihrem Anſehen als Zauberin ſchaden,„was wünſchen Sie?“
„Ich wünſche,“ antwortete der geheimnißvolle Fremde,„ich wünſche zu wiſſen, ob ich in das Pa⸗ radies komme?“
Die Brocante gab Zeichen des höchſten Erſtaunens von ſich.
„Nun,“ fragte der Herr von Montrouge,„was iſt dabei ſo Außerordentliches? Iſt es ſchwieriger, in der andern Welt zu ſehen, als in dieſer?“
„Mit Hülfe der Karten, mein Herr, kann man überall ſehen,“ erwiederte die Brocante.
„Sie ſollen alſo ſchauen!“
„Babolin,“ rief die Alte,„das große Spiel!“
Babolin, der in der Ecke des Zimmers lag und beſchäftigt war, dem weißen Pudel eine Lection im Domino zu geben, Babolin ſtand auf und holte das
verlangte große Spiel.
Die Brocante nahm ihre Stellung, rief Phares, — der den Kopf nachläſſig unter ſeinem Flügel ver⸗ borgen ſchlief,— hieß ihre Hunde einen Kreis bilden, während ſie in ihrer mütterlichen Schwäche Babylos am Fenſter ließ, und ging ungefähr zu Werke, wie wir dies für Juſtin haben thun ſehen.
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