Teil eines Werkes 
3. Bd. (1856)
Entstehung
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Die Herrin der Anſtalt war an dem gewöhn⸗ lichen Platze, wo ſie die Kunden erwartete.

Seid Ihr die Brocante? fragte raſch der Fremde.

Ja, mein Herr, antwortete dieſe mit einem gewiſſen Beben, über das ſie, wie Babylas, nicht Meiſterin war, ſo oft ſie eine etwas rauhe Stimme hörte.

Ihr ſeid Zauberin?

Das heißt Kartenſchlägerin.

Ich glaubte, das ſei daſſelbe.

Ungefähr; man darf es indeſſen nicht vermengen.

Gut, vermengen wir nicht; ich komme, um Eure Wiſſenſchaft zu befragen, Mutter.

Verlangt der Herr das kleine oder das große Spiel?

Das große Spiel, alle Wetter! das große Spiel! erwiederte der Herr, eine ſtarke Priſe Tabak ſchlür⸗ fend.Was ich zu wiſſen wünſche, iſt von einer ſolchen Wichtigkeit, daß das Spiel nicht zu groß zu ſein vermöchte.

Wünſcht der Herr zu wiſſen, ob er eine gute Heirath machen werde?

Nein, Mutter, nein, da das Heirathen an und für ſich ein Uebel iſt, ſo kann keine Heirath gut ſein.

Wünſcht der Herr zu wiſſen, ob er von einem von ſeinen Verwandten erben werde?

Ich habe nur eine Tante, und ich gebe ihr eine Leibrente von ſechshundert Livres.

Wünſcht der Herr zu wiſſen, ob er ein hohes Alter erreichen werde?

Nein, gute Frau, ich habe ſchon viel gelebt für