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Mit dem Tage war bei ihm die Hoffnung wieder⸗ gekehrt. Da ſie geſtern vorübergekommen, warum ſollte ſie heute nicht wiederkommen?
Das Fenſter war geſchloſſen und mit Recht: es regnete in Strömen.
„Ich hoffe wohl, man wird das Fenſter nicht öffnen,“ ſagte der Windhund, ſchon bei dieſem Ge⸗ danken ſchaudernd;„es iſt ein Wetter, daß man kei⸗ nen Menſchen ſollte vor die Thür gehen laſſen!“
Wir Menſchen ſagen: ein Hund; die Hunde ſa⸗ gen: ein Menſch; und ich glaube, die Hunde haben Recht; denn bei ſchlechtem Wetter habe ich immer mehr Menſchen als Hunde auswärts geſehen.
„Ah, das wäre zu ſtark!“ ſagte der Bullenbeißer dem Windhunde antwortend.
„Hm!“ machten der Pudel und der ſpaniſche Wachtelhund,„das würde uns nicht wundern.“
Sie ſprachen ein wenig mehr nach ihrem Beha⸗ gen, weil ihre Haare ihnen einen Pelz bildeten.
„Läßt Babylas dieſen Morgen das Fenſter öff⸗ nen,“ ſprach der Neufundländer,„ſo erwürge ich ihn.“
„Nun wohl,“ ſagte eine alte ſehr ſteptiſche Dogge, „würde man es öffnen, ich wäre nicht erſtaunt.“
„Tauſend Donner!“ knurrten gleichzeitig der Bullenbeißer und der Neufundländer,„man laſſe ſich das einfallen und wir wollen ſehen.“
Ein weißer Pudel, der früher einige Partieen Domino mit Babylas gemacht hatte, und zu Gunſten des Andenkens, das dieſer als ziemlich ehrlicher Spie⸗ ler bei ihm hinterlaſſen, zuweilen ſeine Partei nahm, flehte auch diesmal das Mitleid ſeiner Kameraden an,
„Ich habe ihn die ganze Nacht klagen hören,“


