Teil eines Werkes 
3. Bd. (1856)
Entstehung
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laubniß, Sie mit einem von dieſen Thieren Bekannt⸗ ſchaft machen zu laſſen. Einer von den beliebteſten Hunden unſerer Hexe, — die Hexen haben einen bizarren Geſchmack: ſind ſie Hexen, weil ſie dieſen Geſchmack haben? oder haben ſie dieſen Geſchmack, weil ſie Hexen ſind? wir wiſſen es nicht und überlaſſen es Stärkeren als wir, dieſe wichtige Frage zu entſcheiden;— einer von den beliebteſten Hunden unſerer Hexe, ſagen wir, war ein kleiner ſchwarzer Pudel von der gemeinſten Gattung. Wir beurtheilen dies, wohl verſtanden, aus dem ſtol⸗ zen Geſichtspunkte des Menſchen: aus dem Geſichts⸗ punkte der Natur gibt es keine gemeine Gattung.

Factiſch iſt, daß für einen Menſchen,— wir wiſſen nicht, was er für die Natur geweſen ſein mag,— factiſch iſt, daß dieſer Hund von einer

wahrhaft außerordentlichen Häßlichkeit war: klein, unterſetzt, ſchmutzig in phyſiſcher, knurrig, ſtreitſüch⸗ tig, anmaßend in moraliſcher Hinſicht, faßte er in ſich allein alle Laſter eines alten Junggeſellen zu⸗ ſammen, und deßhalb ohne Zweifel war er bei ſei⸗ nen Kameraden allgemein verhaßt.

Aus dieſer allgemeinen Abneigung war erfolgt: daß die Brocante, ſeine Gebieterin, mit einer ganz weibiſchen Halsſtarrigkeit ſich ihm mit einer mütter⸗ lichen Zärtlichkeit angeſchloſſen hatte, und ſeitdem hatte dieſe Zuneigung allmälig im umgekehrten Sinne der Feindſchaft zugenommen, welche ſeine Gefährten gegen ihn hegten und ihm öffentlich bezeugten.

So kam ſie zu allerlei Aufmerkſamkeiten gegen ihn, bis ſie ihn beſonders und in einem getrennten Cabinet bedienen ließ, um ihn nicht vor Erſchöpfung