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Geheimfache das Teſtament gefunden, das mir Ihnen zu ſagen erlaubt: Mein lieber Vetter, Sie ſind voll⸗ kommen frei; nur bemerke ich Ihnen zum Voraus, daß ich beim erſten Anlaſſe zur Klage, den Sie mir geben, mein Teſtament geltend mache, das heißt, daß ich Sie,— Ihren Vater, Sie, Ihre Schweſter,— völlig zu Grunde richte, während im Gegentheile, wenn Sie die armen Kinder ihren Weg fortſetzen und im Auslande glücklich ſein laſſen, nun wohl, aber... es entſpricht meinen Combinationen, noch ein Jahr, zwei Jahre, drei Jahre vielleicht Commiſſionär zu ſein, und Sie begreifen, ſo lange ich Commiſſionär bin, brauche ich kein Einkommen von zweimal hun⸗ derttauſend Livres, da ich täglich fünf bis ſechs Fran⸗ ken verdiene. Frieden alſo oder Krieg, nach Ihrer Wahl, mein Vetter; ich ſchlage Ihnen den erſten vor, verweigere Ihnen aber den zweiten nicht. Dabei wiederhole ich Ihnen, Sie ſind frei; nur würde ich,
an Ihrer Stelle, die Gaſtfreundſchaft annehmen, die
mir geboten iſt, und hier die Nacht im Nachdenken zubringen. Die Nacht bringt Rath!“
Und auf dieſe gute Ermahnung entfernte ſich Salvator von ſeinem Vetter, und er ging mit Jean Taureau und Touſſaint⸗Louverture weg, indem er die Thüre halb offen ließ, damit Herr von Valge⸗
neuſe ſehen könnte, er habe jede Freiheit zu bleiben
oder auch zu gehen.
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