Teil eines Werkes 
3. Bd. (1856)
Entstehung
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Baratteau, Notar, Rue de Varennes in Paris, depo⸗

39

nirt werden wird; jede von den Copien iſt von mei⸗ ner Hand geſchrieben und hat Originalwerth. „Am 11. Juli 1821.

„Unterz.: Marquis von Valgeneuſe.“

„Soll ich Ihnen das Uebrige auch vorleſen?“ fragte Salvator.

„Nein, mein Herr, das iſt unnöthig,“ antwortete Lorédan.

„Oh! das Uebrige kennen Sie, nicht wahr, mein Vetter? Nun möchte ich gern, aus einfacher Neu⸗ gierde, wiſſen, welchen Preis Sie für dieſe Kenntniß Herrn Baratteau bezahlt haben?“

„Mein Herr!“ rief der Graf, indem er mit einer Miene der Drohung aufſtand.

„Ich komme alſo auf das zurück, was ich ſagte, mein Vetter,“ fuhr Salvator fort, ohne daß er die Bewegung von Herrn von Valgeneuſe zu bemerken ſchien,„nämlich ich habe wahrgenommen, es bringe Glück, das Gute zu thun, wie es auch, könnte ich beifügen, Unglück bringt, das Böſe zu thun.“

„Mein Herr!“ wiederholte Lorédan.

„Denn,“ fuhr Salvator mit derſelben Ruhe fort, „hätten Sie nicht, Mina entführend, das Böſe ge⸗ than, ſo hätte ich nicht die Idee gehabt, ſie rettend das Gute zu thun; ich hätte alſo keine Poſtpferde gebraucht, ich wäre nicht durch die Rue des Jeuneurs

gekommen, ich hätte nicht den kleinen Schrank er⸗

kannt, ich hätte ihn nicht gekauft, ich hätte das Ge⸗ heimfach nicht entdeckt, und endlich nicht in dieſem