Teil eines Werkes 
3. Bd. (1856)
Entstehung
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zu⸗

er

den

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verſchiedenen Liebhabern, durch deren Hände der kleine Schrank gegangen, aufbewahrt worden?... Wahrhaftig, mein lieber Salvator, der Himmel thut Wunder für Sie!“

„Ja, mein Herr,“ ſprach Salvator ernſt,„und ich danke dem Himmel in aller Demuth.“

Alsdann ſeinen gewöhnlichen Ton wieder an⸗ nehmend:

„Obſchon das Wunder weniger groß iſt, als es von Anfang ſcheint: wie Sie ſeibſt beurtheilen werden.“

„Ich höre.“

„Ich ſehe es wohl... Ich trug alſo das Meuble nach Hauſe.“

„Sie trugen es?“

„Oh! mein Gott, ja, auf meiner Hake... bin ich nicht Commiſſionär?“ ſagte Salvator mit einem Lächeln.

„Das iſt wahr,“ erwiederte Lorédan, indem er ſich auf die Lippen biß.

„Nun wohl, ſobald der Schrank bei mir war, — dieſer Schrank, den ich ſo ſehr liebte!— Sie be⸗ greifen, da erfaßte mich die Luſt, ihn in ſeinen Ein⸗ zelheiten zu unterſuchen. Ich öffnete die Schubladen eine nach der andern, ich ließ alle Schlöſſer ſpielen, ſondirte alle Tiefen; während ich nun dieſe letzte Arbeit vornahm, bemerkte ich, daß die mittlere Schub⸗ lade, diejenige, welche als Kaſſe diente, einen dop⸗ pelten Boden hatte.“

Die Augen von Lorédan waren auf Salvator wie zwei Karfunkel geheftet.

„Nicht wahr, das iſt intereſſant?“ fuhr Salvator