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gen. War er auf den dunklen Gefilden der Ver⸗ gangenheit, in den leuchtenden Ebenen der Zukunft? ſchwebte er ſchon mit den Flügeln der Seele über unſere Welt? ward er durch das Gewicht des Kör⸗ pers in die Tiefen des Grabes hinabgeriſſen? Ich weiß es nicht. Ich träumte; ich ſah nichts, ich fühlte nichts, als den Kolben dieſer Piſtole, den ich bald ſanft ſtreichelte, bald mit aller Gewalt zuſammen⸗ preßte..
„Plötzlich ſtieß ich an ein Hinderniß. Die Menge drängte ſich in die Rue Saint⸗Honoré. Ein junger Geiſtlicher, ein Schützling des Abbé Olivier, hielt eine Predigt in Saint⸗Roch. Es erfaßte mich die Luſt, in die Kirche einzutreten, und in dem Augen⸗ blicke, wo ich mich Gott von Angeſicht zu Angeſicht gegenüber finden ſollte, das heilige Wort wie ein Manna für dieſe große Reiſe zu ſammeln... Ich ließ alle Welt ſich auf den Stufen des Portals zu⸗ ſammendrängen, trat durch die Rue Saint⸗Roch ein und gelangte leicht bis zum Fuße der Kanzel. Hier erſt machte ſich meine Hand vom Kolben der tödt⸗ lichen Waffe los: es geſchah dies, um Weihwaſſer zu nehmen und das Zeichen des Kreuzes zu machen.“
XXI. Wie Herr Conrad von Valgeneuſe erkannte, ſein wahrer Beruf ſei, Commiſſionär zu ſein.
Salvator unterbrach ſich.
„Verzeihen Sie!“ ſagte er zu ſeinem Vetter,
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