Teil eines Werkes 
3. Bd. (1856)
Entstehung
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treten, ich kam mit dreißig heraus. Ein Frühſtück für zehn Franken im Café Riche iſt ein Luxus, den ſich ein Mann wohl erlauben darf, welcher zweimal hunderttauſend Franken Rente gehabt hat, und im Begriffe ſteht, ſich zu erſchießen, weil er nur noch vierzig Franken hat... Es war zwei Uhr, als ich aus dem Kaffeehauſe wegging. Ich hatte die Idee, dem ariſtokratiſchen Paris ein letztes Lebewohl zu ſa⸗ gen; ich ging das Boulevard wieder bis zur Made⸗ laine hinauf, ich nahm meinen Weg durch die Rue Royal und ſetzte mich auf den Champs⸗Elyſées.. Hier ließ ich vor mir paſſiren, was ich an Frauen in der Mode, an eleganten Männern gekannt hatte... ich ſah Sie, Sie, meinen Vetter: ſie ritten meinen Araber Dſchenid. Niemand erkannte mich: ich war faſt ſeit einem Jahre abweſend: die Abweſenheit iſt ein halber Tod, und geſellt ſich der Ruin dazu, dann kann die Abweſenheit für einen ganzen Tod gelten.

Um vier Uhr ſtand ich auf, und, maſchinen⸗ mäßig, die Hand am Kolben meiner Piſtole, die ich drückte, wie man die Hand einem letzten Freunde drückt, kehrte ich in die Stadt zurück... Der Zu⸗ fall, verzeih, mein Gott, daß ich mich dieſes Wor⸗ tes bediene! die Vorſehung wollte, daß ich durch die Rue Saint⸗Honoré zurückging. Ich ſage, die Vorſehung wollte, und ich behaupte, was ich ge⸗ ſagt habe; ich gelangte wieder zum Faubourg Poiſſon⸗ nière; ich konnte die Rue de Rivoli oder den Boule⸗ vard wählen, ſtatt den Weg durch die Rue Saint⸗ Honoré, welche kothig und ſchmutzig iſt, einzuſchlagen. Ich wählte die Rue Saint⸗Honoré!

Wo war mein Geiſt? Das wäre ſchwer zu ſa⸗