Teil eines Werkes 
3. Bd. (1856)
Entstehung
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ich ſtizzirte Landſchaften, ich machte Porträts, ich ſprach drei Sprachen; ich würde Unterricht im Zeich⸗ nen, im Italieniſchen, im Engliſchen, im Deutſchen geben. Ich nahm ein möblirtes Cabinet in einem ften Stocke, in der Tiefe des Faubourg Poiſſon⸗ dre, das heißt in einem Quartiere, in das ich nie einen Fuß geſetzt hatte, wo ich folglich völlig unbe⸗ kannt war. Ich brach mit meinen alten Bekannt⸗ ſchaften, und ich verſuchte es, mein neues Leben zu

in dem reichen Hotel, das ich verließ.. Und das Eine?

Ja, errathen Sie, was das war.

Sprechen Sie!

Nun der arme kleine Secretär von Roſenholz, jener Familientrödel, den der Marquis von ſeiner Mutter hatte, und den ſeine Mutter vielleicht von ihrer Großmutter bekommen.

Ah! guter Gott! ſagte Lorédan,Sie brauchten ihn nur zu verlangen: man hätte Ihnen denſelben mit Vergnügen zum Geſchenke gemacht.

Ich glaube es, einmal, weil Sie mir es ſagen, mein lieber Vetter, ſodann, weil mir zu Ohren ge⸗ kommen iſt, Sie haben ihn mit den übrigen Mobi⸗

lien verkaufen laſſen.

Nein! Sie haben wohl daran gethan, und ich werde Ihnen ſogleich den Beweis hievon geben. Ich ging alſo, nur dies allein bedauernd, und fing das

neue Leben an, wie Dante ſagt. Ach! mein lieber

Vetter, ſeien Sie nie ruinirt. Es iſt etwas Garſtiges,

leben, und bedauerte nur die Trennung von Einem 4

Soll man all dieſen alten Plunder behalten?