Teil eines Werkes 
3. Bd. (1856)
Entstehung
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als einen Fremden anſah, mir bedeutete, ich habe das Hotel der Rue du Bac zu verlaſſen.

Lorédan nickte mit dem Kopfe zum Zeichen, er gebe zu, daß die Erzählung von hier ausgehe.

Sie werden mir Gerechtigkeit widerfahren laf und ſagen, mein lieber Vetter, daß ich keine Schwi rigkeit machte, der Aufforderung zu gehorchen, fuhr Salvator fort.

Das iſt wahr, antwortete Lorédan;würden Sie eben ſo gehandelt haben, hätte ſich das berühmte Teſtament wiedergefunden?

Vielleicht nein, ich geſtehe es: der Menſch iſt ſchwach, und ſoll er von großem Vermögen zum Elend übergehen, ſo zögert er, wie jene Bergleute, welche in den Schlund hinabſteigen... und dennoch iſt zu⸗ weilen in der Tiefe des Schlundes das Jungfernmi⸗ neral, das pure Gold.

Mein lieber Vetter, mit dieſen Grundſätzen iſt man nie arm.

Unglücklicher Weiſe hatte ich ſie damals noch nicht; ich hatte nur den Stolz! Allerdings brachte bei mir der Stolz die Wirkung hervor, welche die Reſignation bei einem Andern hervorgebracht hätte. Ich ließ meine Pferde in Ihrem Stalle, meine Equi⸗ pagen unter Ihrer Remiſe, meine Kleider in der Garderobe, mein Geld im Sekretär und ging mit den Kleidern weg, die ich auf dem Leibe hatte, und mit hundert Louisd'or, die ich am Tage vorher in Ecarté gewonnen. Das war, nach meinen Vorherſehungen, gerade um ein Jahr das Leben eines ſubalternen Angeſtellten zu führen... Ich hatte angenehme Talente; ich glaubte wenigſtens ſolche zu haben: