Teil eines Werkes 
3. Bd. (1856)
Entstehung
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Geheimſchublade eines kleinen Schrankes in ſeinem

Schlafzimmer eingeſchloſſen. Aber, ſagte Lorédan, Salvator feſt anſchauend,

Sie wüßten nicht, wo dies koſtbare Te⸗

ment ſei. Ich wußte es damals nicht.

Und heute...7 Heute, anwortete Salvator,heute weiß ich es.

7

6Ah! rief Lorédan,erzählen Sie mir das; die

Sache wird intereſſant!

Verzeihen Sie, ſoll ich Ihnen nicht zuerſt er⸗

zählen, wie ich lebe, während mich Jeder, etwas mehr,

etwas weniger, für geſtorben hält? Bringen wir Ord⸗ nung in die Erzählung: es wird nur um ſo klarer und intereſſanter ſein.

Thun Sie das, mein lieber Vetter, viel Ord⸗

nung.. Ich höre Sie.

Und um die Erzählung von Salvator zu hören, ſetzte ſich der Graf von Valgeneuſe auf die eleganteſ ſorgloſe Art, die ihm möglich war.

Salvator begann:

Mein lieber Vetter, wir gehen alſo über die Geſchichte der Teſtamente weg, die Ihnen nicht klar ſcheint, mit dem Vorbehalte, ſpäter dazu zurückzu kommen, und auf ſie das Ihnen momentan fehlende Licht zu werfen, und nehmen, wenn Sie wollen, meine Geſchichte in dem Augenblicke auf, wo Ihre ehren⸗ werthe Familie, die bis dahin die Güte geho hatte, mich als einen Verwandten zu betrachten, di

ſogar einmal eine Heirath zwiſchen mir und Fräl lein Suſanne geträumt hatte, da ſie mich nur no