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Touſſaint öffnete die Thüre; doch er ſtieß einen Schrei aus und wich zwei Schritte zurück.
Ein Mann ſtand auf der Thürſchwelle.
Dieſer Mann trat ein.
„Ah!“ murmelte Jean Taureau,„es iſt Herr Salvator. Er kommt zur unrechten Zeit.“
Wo man etwas heller im Leben von Salvator zu ſehen anfängt.
Salvator warf einen ruhigen Blick auf dieſe zwei oder vielmehr auf dieſe drei Menſchen. Nun,“ fragte er,„was geht denn hier vor?“ „Nichts,“ erwiederte Jean Taureau;„ich will nur mit Ihrer Erlaubniß dieſen Herrn ertränken.“
„Ja, wir wollen ihn ertränken,“ ſagte Touſſaint.
„Und warum dieſe Ertremität,“ fragte Salvator träumeriſch.
„Weil er es zuerſt verſucht hat, uns betrunken zu machen.. 4
„Ah!“
„Sodann, uns zu beſtechen.“
„Hernach?“
„Endlich uns einzuſchüchtern.“ „Jean Taureau einzuſchüchtern. Touſſaint Lou⸗ verture, dagegen will ich nichts ſagen; doch Jean Taureau...“
„Sehen Sie!“ ſprach der Zimmermann.„Laſſen Sie uns paſſiren, und in einer halben Stunde wird die Sache abgemacht ſein.“
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