Teil eines Werkes 
2. Bd. (1856)
Entstehung
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einem ſpaniſchen, in Frankreich noch nicht wiederher⸗ geſtellten Orden angehört. Man trug endlich darauf an, ihn nach dem Auslande znrückzuſchicken, da ſeine Anweſenheit in Paris, nach der Ausſage der Con⸗ gregation, gefährlich war.

Kurz, nach der Note, die der arme König vor Augen hatte, waren die Herren Sarranti, Vater und Sohn, Blutſäufer und hielten in der Hand: der Eine das Schwert, das den Thron umſtürzen ſollte; der Andere die Fackel, welche die Kirche niederbrennen ſollte.

Es genügte alſo, hatte man ſich einmal mit all dieſem Jeſuitengifte angeſchwängert, die Blicke wie⸗ der auf das Blatt Papier zu werfen, um zum poli⸗ tiſchen Haſſe, der ſich einen Augenblick beugen konnte, zurückzukehren und gleichſam mit einem Schlage aufs Neue alle die Geſpenſter der Revolution hervortreten zu ſehen.

Der König ſchauerte und warf dem Abbé Do⸗ minique einen ſchlimmen Blick zu.

Dieſer täuſchte ſich nicht im Blicke von Karl X. und fühlte ſich wie von einem glühenden Eiſen ge⸗ troffen. Er hob indeſſen das Haupt ſtolz empor, verbeugte ſich, machte zwei Schritte rückwärts und ſchickte ſich an, wegzugehen.

Eine erhabene Geringſchätzung für dieſen König, der die Inſtincte ſeines Herzens zurückſtieß, um an ihre Stelle den Haß Anderer zu ſetzen, die nieder⸗ ſchmetternde Verachtung des Starken gegen den Schwa⸗ chen ſchweiften wider den Willen des Abbé Domi⸗ nique in ſeinen Augen und auf ſeinen Lippen.

Karl X. ſah dieſes Gefühl wie eine Flamme