Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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erregten. Sodann iſt da ein reizender Junge, den ich von ganzem Herzen liebe...

Frau von Marande befragte ihren Gatten mit dem Blicke; dieſer Blick bedeutete klar:Wer das?

Laſſen Sie mich auch ſein Lob gegen Sie aus⸗ ſprechen, nicht als Dichter, nicht als dramatiſcher Schriftſteller, Sie wiſſen, es iſt abgemacht, daß die Banquiers nichts von der Poeſie oder dem Thea⸗ ter verſtehen, ſondern als Menſch...5

Sie meinen Herrn...7

Frau von Marande zögerte.

Ich meine Herrn Jean Robert, bei Gott!

Eine zweite Purpurwolke, noch viel intenſiver und tiefer gefärbt als die erſte, zog über das Geſicht von Frau von Marande; ihr Gatte verlor nicht die kleinſte Nuance hievon; er hatte jedoch den Anſchein, als gäbe er nicht darauf Acht.

Sie lieben Herrn Jean Robert? fragte die junge Frau.

Warum nicht? Er iſt von gutem Hauſe; ſein Vater nahm bei den republikaniſchen Heeren einen Grad ein, der über dem war, welchen der Ihrige bei den kaiſerlichen Heeren einnahm; hätte er ſich mit der Familie Napoleon vereinigen wollen, ſo wäre er als Marſchall von Frankreich geſtorben, ſtatt ſter⸗ bend ſeine Familie im Elend oder beinahe im Elend zurückzulaſſen. Der junge Mann hat Alles das in die Hand genommen; er iſt muthig durch die Schwie⸗ rigkeiten des Lebens gegangen; das iſt ein offenes, redliches Herz, das vielleicht ſeine Liebe, aber durch⸗ aus nicht ſeine Antipathien zu verbergen weiß. Sehen Sie, mich, zum Beiſpiel, mich liebt er nicht...