Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

268

ſchauten, der nur ſichtbar war, wenn man den Rand erreicht hatte?

Oh! ja, ich erinnere mich deſſen, erwiederte die Augen ſchließend und leicht erbleichend Frau von Marande,und es freut mich, daß ich mich erinnere, denn hätten Sie mich nicht feſtgehalten und zurück⸗ gezogen, ſo hätte ich wahrſcheinlich nicht das Glück, Ihnen meinen Dank zu erneuern.

Ich begehrte ihn nicht, Madame; nur wünſchte ich Ihnen durch ein Bild, und Ihre Erinnerungen erweckend, deutlicher, als ich es noch gethan, das zu erklären, was ich vorhin einen Abgrund nannte. Nun wohl, ich wiederhole, Ihre Schönheit erſchreckt mich wie jene Schlucht von ſechshundert Fuß Tiefe, welche Blumen und Kräuter bedeckten, und ich be⸗ fürchte, wir werden eines Tags Beide davon ver⸗ ſchlungen werden!... Diesmal verſtehen Sie, Madame?

Ja, mein Herr, ich glaube, daß ich zu begreifen anfange, antwortete die junge Frau die Augen nie⸗ derſchlagend.

Fangen Sie an zu begreifen, ſo bin ich ganz ruhig, erwiederte lächelnd Herr von Marande. Sie werden ſogleich völlig begreifen!... Ich ſagte alſo, Madame, für Sie einen Vater erſetzend, Sie wiſſen, daß ich nie andere Rechte, als dieſe in An⸗ ſpruch nahm? müſſe ich die Augen mit einer ge⸗ wiſſen Beſorgniß auf die Schaaren von Schönen, EFlegants, Dandys werfen, welche meine Tochter um⸗ geben.. Bemerken Sie wohl, Madame, daß meine Tochter jede Freiheit hat: in dieſer funkelnden,

geputzten Schaar kann ſie ihre Wahl treffen; aus

nid mit wer

gen beſ

fan

gen

Pre

auf eine odet öffe bein men von letti