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An den zwei Ertremitäten des Bettes fielen zwei Stücke von dieſem Stoffe ſenkrecht, und konnten ſich längs der Wand mittelſt aus Gold und Seide ge⸗ flochtener algeriſcher Vorhanghalter mit Ringen von Türkiſſen drapiren.
Der Fond des Bettes war ein ungeheurer Spie⸗ gel in einen Rahmen von Sammet dem Bette ähn⸗ lich gefaßt, und ruhend nicht auf der Wand, ſon⸗ dern auf einem dritten Haik. Beim oberen Niveau des Spiegels ſprang der Stoff, in tauſend Falten gelegt, hervor und verband ſich in einem ſanften Abhange mit einem großen goldenen Pfeile, um den er ſich in zwei dicken Bouillons rollte.
Doch das Wunder des Zimmers war das, was der Spiegel dieſes Bettes reflectirte, der offenbar beſtimmt war, die Gränzen des Gemaches verſchwin⸗ den zu machen.
Wir haben geſagt, dem Spiegel gegenüber ſei der Kamin geweſen. Ueber dieſem, mit jenen tau⸗ ſend köſtlichen Kleinigkeiten, welche die Welt einer Frau bilden, beladenen Kamine dehnte ſich ein Ge⸗ wächshaus aus, von dem man nur durch ein Spie⸗ gelglas ohne Folie getrennt war, das im Nothfalle in die Wand zurücktreten und ſo das Zimmer der Frau mit dem Zimmer der Blumen in Verbindung ſetzen konnte. Mitten in dieſem Gewächshauſe, ein Baſſin überragend, in welchem chineſiſche Fiſche von allen Farben ſpielten, und wo ſich Vögel von Pur⸗ pur und Azur ſo groß wie Bienen tränkten, erhob ſich eine Marmorſtatue von Pradier.
Dieſes kleine Gewächshaus war gewiß kaum von der Größe des Zimmers; doch durch ein Wunder von
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