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Die letzten Worte waren:
„Seine Königliche Hoheit mag ruhig ſein! ſie weiß, daß ſie auf mich zählen kann wie auf ſich ſelbſt.
Hinter dieſem Manne, der raſch in einem Wagen ohne Wappen, beſpanntmitzwei kräftigen Roſſen, die ein Kutſcher ohne Livree führt, abgegangen und mit ſeiner Equipage an der Ecke der Rue Richelieu verſchwun⸗ den iſt, haben ſich die Thore des Hotels geſchloſſen.
Unſere Leſer mögen ſich nun nicht zu viel um
die eiſernen und eichenen Scheidewände bekümmern, die ſich zwiſchen ſie und die Gebieter dieſes glän⸗ zenden Hauſes ſtellen, von dem wir einige Theile beleuchtet haben: unſer Romanendichter⸗Stab braucht ſich nur zu erheben, und die beſtgeſchloſſenen Thüren werden ſich wieder vor uns öffnen. Benützen wir alſo dieſes Privilegium und drehen wir mit dem Ende dieſes Stabes die Thüre des Boudoir von Frau Lydie von Marande. Seſam, öffne dich!
Sie ſehen, die Thüre iſt geöffnet in das reizende himmelblaue Cabinet, wo Sie vor ein paar Stunden Carmelite die Romanze von der Weide haben ſin⸗ gen hören.
Sogleich werden wir vor Ihnen eine erſchreck⸗ lichere Thüre zu öffnen haben, die des Aſſiſenhofes;
mit Ihrer Erlaubniß wollen wir aber, ehe wir den
Fuß in dieſe Hölle des Verbrechens ſetzen, um einen Augenblick auszuruhen und Kräfte zu ſammeln, in das Liebesparadies eintreten, welches man das Zim⸗ mer von Frau von Marande nennt.
Dieſem Zimmer, um ſich nicht in unmittelbarer Berührung mit dem Boudoir zu finden, ging eine


