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Beharrlichkeit ſeine leichtſinnige Miene beibehielt: „denn er iſt ein feiner Fuchs, dieſer Herr von Villèle, wenigſtens wie man ſagt! In ſeiner Eigenſchaft als feiner Fuchs nun begreift er, obſchon nach den Wor⸗ ten von Barthélemy und Méry
Depuis cinq ans entiers, Iimpassible Villèle Cimente sur le roc sa fortune eternelle*),
er begreift, daß es keinen Felſen gibt, ſo ſtark er ſein mag, den man nicht untergraben kann,— hievon
zeugt Hannibal, der nach Titus Livius die Kette der
Alpen mit Eſſig durchbrochen hat, und er befürchtet, Herr von Polignac werde der Eſſig ſein, der ſeinen Felſen in Staub verwandle.“
„Wie!“ rief der General Pajol,„Herr von Po⸗ lignac ins Miniſterium?“
„Es bliebe uns, das Geſicht zu verhüllen!“ fügte Dupont(de lEure) bei.
„Mein Herr,“ erwiederte Salvator,„es bliebe uns im Gegentheile übrig, uns zu zeigen.“
Der junge Mann ſprach dieſe Worte mit einem Ausdrucke, der ſo verſchieden von dem war, welchen er bis dahin angenommen hatte, daß ſich Aller Augen auf ihn hefteten.
Da erſt erkannten ihn ſeine drei Freunde; es war wohl ihr Salvator, und nicht mehr der Valſigny von Herrn von Marande.—
In dieſem Augenblicke trat ein Lackei ein und äbergab dem Herrn des Hauſes einen Brief.
*) Seit fünf vollen Jahren kittet der unempfindliche Villöle ſein ewiges Glück an den Felſen.
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