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„Das iſt nicht Alles.“
„Wie! was gibt es denn noch?“ fragten alle Stimmen.
„Der Herr Herzog von Doudeauville, Miniſter des königlichen Hauſes, hat ſeine Entlaſſung ge⸗ nommen.“
„Ah!“ ſagte Lafayette,„ich wußte, daß er, ſeit⸗ dem dem Leichname ſeines Verwandten die Beſchim⸗ pfung widerfahren iſt, nur auf eine Gelegenheit wartete.“
„Nun wohl,“ erwiederte Salvator,„bei der Na⸗ tionalgarde hat ſich die Gelegenheit geboten.“
„Und die Entlaſſung iſt bewilligt worden?“
„Mit Eifer.“
„Vom König?“
„Der König ließ ſich wohl ein wenig nöthigen; doch die Frau Herzogin von Angouléme bemerkte ihm, das ſei ein ganz gefundener Platz für den Herrn Fürſten von Polignac.“
„Wie für den Herrn Fürſten von Polignac?“
„Für den Herrn Fürſten Anatole Jules von Polignac, 1804 zum Tode verurtheilt, durch die Ver⸗ mittlung der Kaiſerin Joſephine gerettet, 1814 zum römiſchen Fürſten gemacht, 1816 zum Pair und 1823 zum Botſchafter in London.“
„Da er aber Botſchafter in London iſt...“
„Ah! was liegt daran, General: man wird ihn zurückberufen.“
„Und Herr von Villöle,“ fragte Herr von Ma⸗ rande,„er hat die Zurückberufung gebilligt?“
„Er hat ſich wohl ein wenig widerſetzt,“ antwor⸗ tete Salvator, der mit einer Erſtaunen erregenden
Dumas, Salpator. I. 16


