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und ſuchten mit den Augen S
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melite beſorgt waren, gaben ſie Camille die von uns
erwähnte Lection; um Mitternacht endlich, während
Herr von Marande, der zurückgeblieben war, um ſich
nach Carmelite zu erkundigen, galanter Weiſe ſeiner Frau die Hand küßte und es ſich von ihr als eine Gunſt erbat, ſie, ſobald der Ball beendigt wäre, in ihrem Schlafzimmer begrüßen zu dürfen, traten ſie,
das verabredete Einlaßwort: Charte und Char⸗ tres ſprechend, in das Cabinkt des Banquier ein. Hier waren verſammelt alle Veteranen der Ver⸗ ſchwörungen von Grenoble, von Belfort, von Sau⸗ mur und von la Rochelle; alle die Menſchen, welche ihren Kopf durch ein Wunder des Gleichgewichts auf
ihren Schultern behalten hatten: die Lafayette, die böchlin, die Pajol, die Dermoncourt, die Carrel, die Guinard, die Arago, die Cavaignac, Jeder eine abgeſonderte Meinung oder eine Meinungsnuance vertretend, Alle Männer von einer anerkannten Ehrenhaftigkeit.
Man aß Gefrorenes, man trank Punſch, und man ſprach von Theater, Kunſt und Literatur... Politik,— davor hütete man ſich wohl!
Die drei jungen Leute traten mit einander ein
Salvator war noch nicht angekommen.
Alle drei ſchloßen ſich nun, je nach ihren Sym⸗ pathien, an eine der Celebritäten an, welche da waren: Jean Robert an Lafayette, der für ihn eine beinahe väterliche Freundſchaft hegte; Ludovic an Frangois Arago, dieſen ſchönen Kopf, dieſes große
Herz, dieſen bezaubernden Geiſt; Petrus endlich an
Herrn Vernet, deſſen Bilder alle im Salon zurück⸗
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