Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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Herr von Villéle ließ das Spaniolett ſpielen, und das Fenſter öffnete ſich.

Mit der Abendluft, welche die Lichter flackern machte, drang ein Wirbel von verworrenen Geräu⸗ ſchen herein. Es waren zugleich Freudenſchreie und Schreie der Drohung; es waren von jenen Getöſen, welche über den in gewaltiger Aufregung begriffenen Städten hinlaufen, deren Abſichten man nicht erfaſ⸗ ſen kann, und die um ſo erſchrecklicher werden, als man einſieht, ſie enthalten das Unbekannte.

Sodann, mitten unter Allem dem, losbrechend wie ein Gewitter von Flüchen, die Schreie:Nieder mit Villéle! Nieder mit Peyronnet! Nieder mit den Jeſuiten!

Ah! ah! ſagte lächelnd der König,ich kenne das. Sie waren heute Morgen nicht bei der Revue, meine Herren?

Ich war dabei, Sire, antwortete Herr von Peyronnet.

Es iſt wahr, ich glaube Sie zu Pferde mit dem Generalſtabe bemerkt zu haben.

Herr von Peyronnet verbeugte ſich.

Nun wohl, das iſt die Fortſetzung des Marsfel⸗ des, ſagte der König.

Das iſt eine Frechheit, der man Einhalt thun muß, Sire! rief Herr von Villéle.

Sie ſagen, mein Herr? fragte kalt der König.

Sire, fuhr der Finanzminiſter, zum Gefühle ſeiner Pflicht zurückgerufen, fort,ich ſage, die Be⸗ leidigungen, welche das Miniſterium treffen, berüh⸗ ren auch den König; wir wollten alſo Seine Maje⸗