Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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Die Miniſter ſtanden ſehr aufgeregt umher. Dieſe Aufregung offenbarte ſich auf den Geſichtern je nach dem Temperamente; Herr von Villéle war ſo gelb, als wäre ihm ſeine Galle ins Blut übergetreten; Herr von Peyronnet war roth, als wäre er von einem Schlagfluſſe bedroht geweſen; Herr von Cor⸗ bière war aſchfarbig.

Sire... ſagte Herr von Villole.

Mein Herr, unterbrach der König, der dem Miniſter hiedurch bemerkbar machte, er vergeſſe die Etiquette dergeſtalt, daß er zuerſt ſpreche,Sie laſ⸗ ſen mir nicht einmal Zeit, mich nach Ihrer Geſund⸗ heit und der von Frau von Villöle zu erkundigen.

Das iſt wahr, Sire; doch das rührt davon her, daß für mich die Intereſſen Eurer Majeſtät vor denen ihres unterthänigen Dieners kommen.

Sie wollen alſo von meinen Intereſſen mit mir ſprechen, Herr von Villöle?

Allerdings, Sire.

Ich höre.

Eure Majeſtät weiß, was vorgeht? fragte der Conſeilpräſident.

Es geht alſo etwas vor?

Eure Majeſtät hat uns neulich eingeladen, das Freudengeſchrei des Pariſer Volkes zu hören?

Ja

Erlaubt uns der König, ihn das Drohungsge⸗ ſchrei hören zu laſſen? 2

Wohin muß ich zu dieſem Ende gehen?

Oh! nicht weit; man braucht nur dieſes Fen⸗

ſter zu öffnen. Geſtattet der König 2

Heffnen Sie.