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Lelong:„Ich bin hierher gekommen, um Huldigun⸗ gen, und nicht um Lectionen zu empfangen,“ ausgelegt. Man fand das Wort ein wenig ſtark ariſtokratiſch für den Ort, wo es geſagt worden war: Karl X., als er dieſes Wort ſprach, verweilte gerade auf dem Platze, wo ſich ſiebenunddreißig Jahre früher jener Altar des Vaterlands erhob, an welchem Ludwig XVI. der franzöſiſchen Conſtitution den Eid leiſtete.— Es iſt wahr, Karl X., damals Graf d Artvis, hatte dieſen Eid nicht gehört, weil er ſchon 1789 nach dem Aus⸗ lande abgereiſt war.— Das Reſultat war, daß, als der König kaum außer dem Marsfelde, das bis dahin zurückgehaltene Geſchrei losbrach und die ganze Arena unter einem allgemeinen Hurrah des Zornes und der Verwünſchungen zu zittern ſchien.
Doch das war nicht Alles: jede Legion als ſie den Weg nach ihrem Arrondiſſement wieder einſchlug, nahm eine gewiſſe Summe Aufregung aus dem all⸗ gemeinen Herde geſchöpft mit ſich und verbreitete ſie in Geſchrei ihren ganzen Weg entlang. Hätte dieſes Geſchrei kein Echo in der Bevölkerung gehabt, ſo wäre es wohl erloſchen wie eine Kohlenglut ohne Rahrung, aber es ſchienen im Gegentheile nur Fun⸗ ken zu ſein auf Herde fallend, welche ganz bereit, ſich zu entzünden.
Das Geſchrei wurde in der Menge zurückgewor⸗ fen wie ein verſtärktes Echo; die Männer ſchwangen vor den Thüren ihre Hüte, die Frauen ließen von den Fenſtern ihre Sacktücher flattern und ſchrieen nicht mehr:„Es lebe der König! Es lebe die Charte! Es lebe die Preßfreiheit!“ ſondern:„Es lebe die Nationalgarde! Rieder mit den Jeſuiten! Rieder mit


