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„Commandiren Sie das Defilé, Marſchall!“
Und er ſetzte ſein Pferd in Galopp, verließ die Reihen der Nationalgarde, und nahm Platz auf der Seite, und vor der dichten, ſtürmiſchen Maſſe.
Das Defilé begann.
Jede Compagnie, wenn ſie am König vorüberzog, gab einen Ruf von ſich: die Mehrzahl dieſer Rufe war:„Es lebe der König!“ Das Geſicht von Karl X. heiterte ſich wieder auf.
Als das Defilé beendigt war, ſagte der König zum Marſchall Oudinot:
„Das hätte beſſer gehen können; es gibt einige unruhige Köpfe, doch die Maſſe iſt gut. Im Ganzen bin ich zufrieden.“
Und man ſchlug im Galopp wieder den Weg nach den Tuilerien ein.
Ins Schloß zurückgekehrt, näherte ſich der Mar⸗ ſchall dem König und fragte:
„Sire, darf ich in einem Tagsbefehle der Zu⸗ friedenheit Eurer Majeſtät Erwähnung thun?“
„Ich ſehe nichts dagegen einzuwenden,“ erwiederte der König.„Nur möchte ich die Worte kennen, in denen dieſe Zufriedenheit ausgedrückt ſein wird.“
Hienach meldete der Haushofmeiſter, es ſei dem König ſervirt, Seine Majeſtät bot den Arm der Frau Herzogin von Orleans, der Herzog von Orleans der Herzogin von Angouléme, der Herzog von Chartres der Herzogin von Berry, und man ging in den Speiſeſaal.
Mittlerweile kamen die Nationalgarden in ihre Quartiere zurück; doch ehe ſie in ihre Quartiere zu⸗ rückkamen, hatten ſie die Antwort von Barthélmy


