Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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elegant der Abfaſſung nach; wir geben ſie aber, ſo wie ſie iſt, hier als hiſtoriſches Actenſtück.

Ein paar Augenblicke konnte man glauben, die Ermahnung werde pünktlich befolgt werden; an der ganzen Front der Schlachtordnung erſcholl, wie ge⸗ ſagt, nur der Ruf:„Es lebe der König! Es lebe die Charte! Es lebe die Preßfreiheit!“ doch ſo wie der König in die Linien eindrang, als nöthigte ſeine Ge⸗ genwart die Herzen, ſich zu öffnen, fing an mit dem Rufe:„Es lebe der König! Es lebe die Charte! Es lebe die Preßfreiheit!“ ſich der:„Nieder mit den Je⸗ ſuiten! Nieder mit den Miniſtern!“ zu vermengen.

Bei dieſem Rufe hielt der alte König unwillkür⸗ lich ſein Pferd an. Der Menſch war ſtätig wie das Thier.

Das Geſchrei, das ihm mißfallen hatte, erloſch; das wohlwollende Lächeln, das den Grund ſeiner Phyſiognomie bildete, erſchien, einen Augenblick ab⸗ weſend, wieder. Er ſetzte ſeinen Marſch durch die Legionen fort; doch zwiſchen der dritten und vierten Reihe begann das aufrühreriſche Geſchrei wieder, ob⸗ gleich die Nationalgardiſten, ganz ſchauernd, einander Vorſicht empfahlen; nur entſchlüpften, ohne daß ſie ſelbſt wußten wie es kam, die Rufe:„Nieder mit den Mi⸗ niſtern! Nieder mit den Jeſuiten!“ die ſie in ihre Herzen zu verſchließen ſich anſtrengten, unwillkürlich ihren Lippen.

Es war in den Reihen der Nationalgarde etwas wie ein fremdes, unbekanntes, elektriſches Element 5 das war das Volkselement, welches ſich unter dem Einfluſſe der Carbonarichefs für dieſen Tag mit dem bürgerlichen Elemente vermiſcht hatte.