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zogin von Berry und die Herzogin von Orleans folg⸗ ten in offener Caleche.
Der Anblick dieſes glänzenden Cortége machte einen Schauer die Welt von Zuſchauern durch⸗ laufen.
Was für eine Empfindung iſt es denn, die, in gewiſſen Augenblicken, unſer Herz mit ihren Feuer⸗ flügeln ſtreift, uns vom Kopfe bis zu den Füßen ſchauern macht und uns zu ertremen Dingen, mögen ſie gut oder ſchlecht ſein, antreibt?
Die Revue begann; Karl X. durchritt die erſten Linien unter dem Rufe:„Es lebe die Charte! Es lebe die Preßfreiheit!“ doch noch viel zahlreicher er⸗ tönte der Ruf:„Es lebe der König!“
Man hatte unter allen Legionen ein gedrucktes Blatt verbreitet, das⸗die Ermahnung enthielt, man möge jede Manifeſtation vermeiden, welche die könig⸗ liche Empfindlichkeit verletzen könnte. Derjenige, welcher dieſe Zeilen ſchreibt, war an jenem Tage in den Reihen, und es iſt in ſeinen Händen ein alſo abgefaßtes Blatt geblieben.
An die Nationalgarden, um es bis in die letzte Reihe circuliren zu laſſen.
„Man hat das Gerücht in Umlauf gebracht, die Legionen beabſichtigen zu rufen:„„Es lebe der König! Nieder mit den Miniſtern! Nieder mit den Jeſuiten!““ Das können nur Böswillige ſein, welche ein Intereſſe dabei haben, die Nationalgarde ihrem edlen Charakter widerſprechen zu ſehen.“
Die Ermahnung war mehr klug der Form, als


