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Nachricht von der Zurücknahme des Geſetzes ſetzten die Miniſter in Erſtaunen, und ſie beſchloſſen noch an demſelben Abend, unter all dieſem Geräuſche und all dieſer freudigen Bewegung, ſich insgeſammt zum König zu begeben.
Sie verlangten eingeführt zu werden.
Man ſuchte den König. Der König war nicht ausgefahren, und dennoch war er weder im großen Salon, noch in ſeinem Cabinet, noch bei Monſieur dem Dauphin, noch bei der Frau Herzogin von Berry.
Wo war er denn?
Ein Kammerdiener ſagte, er habe Seine Majeſtät, gefolgt vom Marſchall Oudinot, nach der Treppe gehen ſehen, welche auf die Terraſſe des Pavillon de lHorloge führte.
Man ſtieg dieſe Treppe hinauf.
Zwei Männer ſtanden da, all dieſes Geſchrei, all dieſen Lärmen, alle dieſe Lichter beherrſchend, kräftig von der leuchtenden Mondſcheibe und von den ſilber⸗ nen Wolken, welche raſch am Himmel hinzogen, ſich abhebend.
Dieſe zwei Männer waren Karl X. und der Ge⸗ neral Oudinot.
Man meldete ihnen den miniſteriellen Beſuch.
Der König ſchaute den Marſchall an.
„Was wollen ſie hier?“ fragte er.
„Von Eurer Majeſtät eine Repreſſivmaßregel gegen die allgemeine Freude fordern.“
„Laſſen Sie dieſe Herren heraufkommen,“ ſagte der König.
Die Miniſter folgten ſehr erſtaunt dem Adjutan⸗


