Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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unter den verſchiedenſten, ſondern auch unter den individuellſten Formen kund; Jeder ſuchte eine per⸗ ſönliche Manier, ſeine Freude zu bezeigen.

Hier waren es zahlreiche Chöre, welche auf den Plätzen ſtationirten oder durch die Straßen liefen und ihre Nationalgeſänge hören ließen; dort waren es improviſirte Kunſtfeuerwerke, die ſich durch alle Arten von Volkslaunen verlängerten, oder Tänze, welche die ganze Nacht hindurch währten; anderswo waren es Fackelzüge, wie die antiken Wettläufe, zu Fuße und zu Pferde ausgeführt; wieder anderswo Triumphbogen oder Säulen mit Inſchriften beladen; überall waren es flammende Illuminationen; die von Lyon beſonders waren bewunderungswürdig: die Ufer der zwei Flüſſe, die Hauptplätze der Cité, die zahlreichen Terraſſen ſeiner zahlreichen Vorſtädte waren gleichſam durch lange Feuercordons verbunden, welche die Waſſer der Rhone und der Saone reflectirten.

Marengo hatte nicht mehr Stolz eingeflößt, Au⸗ ſterlitz nicht mehr Begeiſterung.

Der eine und der andere von dieſen zwei Sie⸗ gen war nur ein Triumph: der Fall des Liebes⸗ geſetzes war zugleich ein Triumph und eine Rache; es war eine Frankreich gegenüber übernommene Ver⸗ bindlichkeit, es von dieſem Miniſterium zu befreien, welches es ſich bei jeder neuen Seſſion zur Aufgabe gemacht hatte, eine von den durch den Grundvertrag verſprochenen, garantirten, geheiligten Freiheiten zu zerſtören.

Dieſe glänzende Manifeſtation des öffentlichen Bewußtſeins, dieſe volksthümliche Demonſtration, die⸗ ſer freiwillige Jubel des ganzen Landes bei der

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