Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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theilt hatte, verlangte Herr von Peyronnet das Wort am Anfange der Sitzung der Pairskammer, und ver⸗ las von der Tribune die Ordonnanz, welche den Ge⸗ ſetzesentwurf zurücknahm. Es war ein ungeheurer Freudenſchrei an den vier Ecken Frankreichs und von allen Journalen ohne Unterſchied, royaliſtiſchen oder liberalen, ausgeſtoßen.

Am Abend war Paris erleuchtet.

Lange Colonnen von Buchdruckergehülfen zogen in den Straßen und auf den öffentlichen Plätzen der Stadt umher und riefen:„Es lebe der König! Es lebe die Pairskammer! Es lebe die Preßfreiheit!“

Dieſer Umzug, der wunderbare Zuſammenfluß von Neugierigen, welche ſich auf den Boulevards, den Quais, in den Seitenſtraßen drängten, durch alle großen Arterien bis zu den Tuilerien ſtrömend, wie das Blut zum Herzen ſtrömt; das Geſchrei dieſer Menge, die Exploſion der durch die Fenſter geſchleu⸗ derten Petarden, die flammende Aufſteigung der Raketen, die den Himmel mit ephemeren Sternen beſäten, die Verſchwendung der an allen Gebäuden, außer den öffentlichen, aufgeſtellten Lichter, all dieſes Geräuſch, all dieſer Glanz boten einen feſtlichen Anblick, ein freudiges Ausſehen, wie es gewöhnlich die von der Regierung befohlenen officiellen Feier⸗ lichkeiten nicht bieten.

Der Jubel war nicht minder groß in den andern Städten des Königreichs; es ſchien, nicht als hätte Frankreich einen von den Siegen davon getragen, an die es gewöhnt war, ſondern als hätte jeder Fran⸗ zoſe individuell geſiegt.

Dieſer Jubel gab ſich in der That nicht nur