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Frankreichs; es war der Soldat vom Regiment Meédoc, es war der Bataillonschef der Freiwilligen von der Maas, es war der Oberſt des Regiments Picardie, es war der Eroberer von Trier, der Held der Brücke von Mannheim, der Commandant der vereinigten Grenadiere der großen Armee, der Sie⸗ ger von Oſtrolenka, der Mann von Wagram, von der Bereſina, von Bautzen, der Generalmajor der königlichen Garde, der Obercommandant der Pariſer Garde; es war der Verſtümmelte von allen Schlach⸗ ten, denen er beiwohnte; es war derjenige, deſſen Körper ſiebenundzwanzig Wunden zählte, fünf mehr als der von Cäſar, und der ſeine ſiebenundzwanzig Wunden überlebt hatte;— es war der Marſchall Hudinot, Herzog von Reggiv.
Karl X. nahm den alten Soldaten unter dem Arme, zog ihn aus dem Kreiſe der Höflinge, die auf ſeine Rückkehr warteten, und ſagte zu ihm:
„Hören Sie, Marſchall, ſprechen Sie offen⸗ herzig.“
Der Marſchall ſchaute den König mit Erſtaunen an; die Stille und die Kälte der Nationalgarde waren ihm nicht entgangen.
„Offenherzig, Sire?“ fragte er.
„Ja, ich wünſche die Wahrheit zu wiſſen.“
Der Marſchall lächelte.
„Es ſetzt Sie in Erſtaunen, daß ein König die Wahrheit zu wiſſen wünſcht... Man täuſcht uns alſo ſehr, mein lieber Marſchall?“
„Ei! Sire, Jeder thut hiebei ſein Beſtes.“
„Und Sie?“
„Ich, ich lüge nie, Sire!“


