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einen ziemlich kalten Empfang gewöhnt worden war, rief er doch noch von Zeit zu Zeit durch das Lächeln und die Grüße, die er der Menge zuſandte, ſympa⸗ thetiſche Acclamationen hervor.
An dieſem Tage aber war der Empfang eiskalt. Kein Feuer, keine Begeiſterung; einige ſpärliche Rufe: „Es lebe der König!“ ſchüchtern vorgebracht, kaum gehört, und wie unter Weges aufgehalten.
Er muſterte die Nationalgarde und verließ den Carrouſelplatz, das Herz angeſchwollen von einer bittern Traurigkeit, wegen dieſes Empfangs der Menge nicht ſein Regierungsſyſtem, ſondern die Verleum⸗ dungen der Journale, die dumpfen Umtriebe der liberalen Partei anklagend.
Mehrere Male hatte er ſich während der Revue gegen ſeinen Sohn umgewendet, als wollte er ihn befragen; doch der Herr Dauphin erfreute ſich des ſeltſamen Vorzugs, zerſtreut zu ſein, ohne daß ſein Geiſt anderswo war. Der Herr Dauphin folgte maſchinenmäßig ſeinem Vater, und in den Palaſt zurückkehrend hatte der Herr Dauphin wohl das Be⸗ wußtſein, einen kleinen Spazierritt gemacht zu haben, er vermuthete wohl, er habe einer Revue beigewohnt, doch es wäre ihm unmöglich geweſen, zu ſagen, welche Art von Truppe vor ihm defilirt hatte.
Alſo nicht an den Dauphin wandte ſich der alte König, der ſich vereinzelt in ſeiner Größe, ſchwach in ſeinem göttlichen Rechte fühlte, ſondern an einen Mann von ſechzig Jahren, der das doppelte Band vom St. Ludwigs⸗Orden und vom Heiligen⸗Geiſt⸗ Orden trug.
Dieſer Mann war einer von den alten Glorien


